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Ratgeber Heizungen

Heizungsmodernisierung: So profitieren Sie von breit angelegter Systemkompetenz.

Ineffiziente Heizungen im Altbestand erzeugen vermeidbare Belastungen für die Umwelt im Ganzen und für Ihre Haushaltskasse im Besonderen. Für veraltete Kessel von 30 Jahren und mehr schreibt die EnEV den Heizungstausch in der Regel verpflichtend vor. Mit einer Heizungsmodernisierung können Sie aber auch lange vor dem Ende der Lebensdauer Ihres alten Kessels Geld sparen. Informieren Sie sich, wie auch Sie von der breiten Buderus Systemkompetenz bei konventionellen und alternativen Heiztechniken profitieren können.

Die Heizung sanieren: Diese Spareffekte können auch Sie bald nutzen

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Der wichtigste Grund, einen alten Kessel zu erneuern, ist das Ziel, hohe Heizkosten zu reduzieren und eine sichere Wärmeversorgung zu gewährleisten. Durch u.a. die höhere Effizienz moderner Brennwertkessel kann für das gleiche Wärmeempfinden bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff verbraucht werden. Wer diesen Vorteil nicht nutzt, verzichtet auf hohe Einsparpotenziale.
Weniger Brennstoffverbrauch bedeutet auch geringere Emissionen. Der Austausch ineffizienter Heizungsanlagen ist ein wichtiges Element für den effektiven Klimaschutz.

Dazu kommt, dass Sie mit der Heizungsmodernisierung den Wohnkomfort deutlich steigern können. Gas, Öl oder Umweltwärme: Moderne Heizungsanlagen arbeiten sauberer, geruchloser und geräuschärmer als je zuvor.

Ihr edles Design macht die neue Heizung zu einem vorzeigbaren Element moderner Wohnkultur. Bei modernen Brennwertgeräten können Sie zudem den Aufstellort frei wählen. Der Heizungskeller wird dadurch für die anderweitige Nutzung frei.

Ablauf einer Heizungsmodernisierung

Schritt Inhalt
1. Planung
  • Beauftragung eines qualifizierten Energieeffizienz-Experten
  • bedarfsgerechte Planung, angepasst an den energetischen Gebäudezustand
  • Wahl des zukünftigen Energieträgers
  • Heizkörper oder Flächen- bzw. Fußbodenheizung
  • maßgeschneiderte und sowohl preiswerte als auch hygienische Lösung für die Warmwasserversorgung
     
2. Antrag auf staatliche Fördermittel
  • Energieberater unterstützt bei Antragstellung
3. Umsetzung durch kompetenten Fachbetrieb
  • Altanlage ausbauen und entsorgen
  • neuen Heizkessel und weitere Komponenten installieren und anschließen
  • Anpassung der Heizungsregelung und Einstellung, u.a. hydraulischer Abgleich
  • Inbetriebnahme mit Probelauf

Neue Heizung installieren, Heizkosten senken und Energie sparen

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Die Heiztechnik und der Energieträger sind die wichtigste Entscheidung bei der Planung der Heizungsmodernisierung. Wollen Sie weiterhin fossile Brennstoffe nutzen und dafür hocheffiziente Brennwerttechnik einsetzen? Oder entscheiden Sie sich für eine höhere Investition aber auch höhere Spareffekte und mehr Förderung mit regenerativer Energie?

Für alle Ansätze finden Sie überzeugende und flexibel anpassbare Systemlösungen bei Buderus. Wir haben die wichtigsten Optionen hier für Sie gegenübergestellt.

Fossile Brennstoffe: Öl und Gas mit Brennwerttechnik

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Mit einer Öl- oder Gasbrennwertheizung setzen Sie auf robuste und sehr ausgereifte Technik. Sie erwarten niedrige Anschaffungskosten, wenn Sie eine Öl- oder Gasheizung erneuern . Hohe Effizienz und geringer Wartungsaufwand sind Pluspunkte moderner Heizsysteme mit fossilen Brennstoffen. Der Hauptnachteil neben dem das Klima beeinflussenden CO2-Ausstoß ist die schwer zu treffende Preisprognose.
Informieren Sie sich in unserem Ratgeber für Gasheizungen .

Biomasse, Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz

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Nachhaltige und preiswerte Brennstoffe machen praktisch CO2-neutrales Heizen möglich. Hohe Anschaffungskosten amortisieren sich durch niedrige Heizkosten und staatliche Förderungen . Häufig fallen bei alternativen Heizungen höhere Wartungskosten an. Im Durchschnitt sind Störungen etwas häufiger, als bei den sehr ausgereiften, konventionellen Anlagen. Dazu kommt der Platzbedarf für das Brennstofflager und der Aufwand für Bedienung und Reinigung.

Mit einer thermischen Solaranlage die Sonnenenergie nutzen

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Die kostenlose Energie der Sonne gibt Solarthermie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit kurzer Amortisationszeit. Die bedienfreundliche, ausgereifte Technik für Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung lässt sich unkompliziert nachrüsten.

Wärmepumpen: Heizenergie aus der Umgebung

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Mit Wärme aus der Luft, dem Grundwasser oder Geothermie nutzen Wärmepumpen eine unerschöpfliche, regenerative Energiequelle. So sparen Sie langfristig durch wenig Energieeinsatz, da der größte Anteil der Wärmeenergie aus kostenloser Umweltwärme entsteht. Eine gute Dämmung ist allerdings Voraussetzung, da Wärmepumpen die höchste Effizienz bei niedrigen Vorlauftemperaturen erwirtschaften. Die praktisch wartungsfreien Heizungsanlagen verbrauchen Strom und hängen in ihrer Ökobilanz direkt vom Strommix ab. Zu den Nachteilen zählt neben den hohen Investitionskosten auch die Geräuschentwicklung von Außenanlagen der Platzbedarf.

Brennstoffzellen und Kraft-Wärme-Kopplung

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Die Zukunftstechnologie, die dezentral Strom- und Wärmeproduktion kombiniert, ist bei Buderus Gegenwart: Mit der SOFC-Brennstoffzelle als Bestandteil einer Energiezentrale Logapower FC10 mit einem eindrucksvollen Gesamtwirkungsgrad. Die Anschaffungskosten sind allerdings vergleichsweise hoch. Für den kosteneffizienten Einsatz mit möglichst vielen Vollaststunden ist eine sehr genaue Kalkulation der Strom- und Wärmebedarfe notwendig.

Heizen mit Strom: Infrarotheizung , Heizstrahler, elektrische Fußbodenheizung

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In Anbetracht der Heizkosten ist das Heizen mit Strom nicht konkurrenzfähig. Auch die Umweltbelastung darf nicht außer Acht gelassen werden. Dennoch ist es als Ergänzung und in speziellen Fällen überlegenswert.

Systemexperten beraten bei der Heizungsmodernisierung

Lassen Sie sich fundiert und unverbindlich beraten. Finden Sie die passende Lösung zu überzeugenden Preisen und profitieren Sie in vollem Umfang von staatlicher Förderung. Unsere Buderus Systemexperten helfen Ihnen gern bei der Planung Ihrer Heizungsmodernisierung.

Unser Förderservice fürs Klimapaket

Mit den Neuerungen zur Gebäudeförderung im Juli 2022 sollen verstärkt CO₂-Emissionen gemindert und der Energieverbrauch gesenkt werden.

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